Compliance

Compliance-Management meint, verkürzt ausgedrückt, die Selbstverpflichtung, sich an bestimmte Regeln zu halten, um ein Wirtschaftsunternehmen vor negativen Folgen zu schützen. Effektives Compliance-Management soll und kann zur straf- und gesellschaftsrechtlichen Enthaftung der Unternehmensleitung beitragen.
In der Hochschullandschaft ist das Thema noch weitgehend unbekannt.
Hochschulfreiheit, Hochschulräte, Ressort- und Kollegialprinzip … all dies hat in den vergangenen Jahren zu einer Neuausrichtung der Organisationsverantwortung in den Hochschulen beigetragen. Gleichzeitig haben die Vorschriften in den Bereichen Finanzen, Auftragsvergabe, Datenschutz, Umweltrecht u.a. zugenommen. Zudem nehmen hochschulspezifische Verhaltensregeln, z.B. zur wissenschaftlichen Redlichkeit, in der öffentlichen Diskussion einen immer größeren Raum ein.
Welche Rolle spielt Compliance-Management in diesem Zusammenhang ? Geht Compliance über die von den Hochschulen ohnehin sicherzustellende Einhaltung von Recht und Gesetz hinaus ?
80 Kanzler, Rektoren und andere Entscheidungsträger führender deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen trafen sich Mitte November 2012 an der FOM Hochschule in München, um gemeinsam über das Thema „Compliance-Management an Hochschulen – Mehr als Regelkonformität ?“ zu diskutieren. Eingeladen hatte der Verein zur Förderung des Deutschen und Internationalen Wissenschaftsrechts (VFDIW), dessen Vorstandsmitglied Dr. Gisela Nagel die Veranstaltung mit konzipiert hatte und die Diskussion moderierte.
Während des zweitägigen Seminars und anhand von 10 Vorträgen ausgewiesener Experten näherten sich Teilnehmer und Referenten dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Hierbei zeigte sich deutlich, dass Compliance-Management für Hochschulen kein Modethema ist, sondern eine ernstzunehmende Führungsaufgabe in der Verantwortung von Rektoraten und Präsidien. Die Herausforderung liegt wie so oft im Hochschulbereich darin, sich nach den spezifischen Anforderungen auszurichten, denen sich die Hochschulen im Rahmen ihrer Aufgaben in Forschung und Lehre zu stellen haben.
Informationen zu den einzelnen Vorträgen finden Sie auf der Homepage des Vereins: www.vfdiw.de

http://www.vfdiw.de/Seminarunterlagen/Archiv-2012/Compliance/Programm.php

Trennungsschmerz ?

Sie müssen aus beruflichen Gründen den/die  geliebte/n Partner/in vorübergehend verlassen ? Dann bleiben Sie gleich ein paar Tage ! Wenn Sie mindestens eine Woche abwesend sind, können Sie die Kosten für Anrufe bei dem/r Lieben daheim als Werbungskosten steuerlich geltend machen (Bundesfinanzhof, Urteil v. 5.7.2012, Az. VI R 50/10).