Krankheit-Unfall-Tod

Ein handschriftliches Testament kann hierzulande errichten, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat. Ehepaare können miteinander ein gemeinschaftliches Testament errichten. Ein Erbvertrag bedarf der notariellen Beurkundung. Rechtzeitige Regelungen für den Todesfall sind gut und richtig. Aber auch über die Zeit davor sollte man sich Gedanken machen, als Privatmensch und erst recht als Unternehmer/in:

– Wer kommt ans Konto und kann die Löhne auszahlen, wenn ich bewusstlos bin?
– Wer soll über meinen Aufenthalt bestimmen, wenn ich dement werde?
– Wer darf dem Krankenhaus gestatten, meine Behandlung abzubrechen, wenn ich selbst meinen Willen nicht mehr äußern kann?

Es kann sehr schwer sein, im Fall der Fälle eine Antwort zu finden. An

Vorsorgevollmacht Betreuungsverfügung Patientenverfügung

sollten Sie daher rechtzeitig gedacht haben. Und zwar unabhängig vom Alter; Unfälle können jeden zu jeder Zeit an allen Orten treffen.
Geeignete Muster verschiedener Institutionen (Bundesjustizministerium, Ärztekammer, Caritas, Diakonie u.a.) finden Sie im Internet. Oder Sie erarbeiten eine eigene Verfügung z.B. mit anwaltlicher Hilfe. Eine notarielle Beurkundung ist zumeist nicht erforderlich. Sehr sinnvoll ist es aber, die persönliche Vorsorgeurkunde im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer eintragen zu lassen. So stellen Sie sicher, dass das Dokument schnell und sicher gefunden wird, wenn es gebraucht wird und die von Ihnen bevollmächtigte Person zeitnah in Ihrem Sinne agieren kann.

Noch Fragen ?
In unserer Praxis steht Ihnen hierfür Rechtsanwältin Irmgard Rathmacher zur Verfügung, die als institutionelle Nutzerin bei der Bundesnotarkammer registriert ist.

Wie funktioniert Hochschule ?

Damit sich neue Beschäftigte in ihren jeweiligen Hochschulen rasch zurechtfinden, können sie im zweitägigen Seminar
„Wie funktioniert Hochschule?“
Hochschulstrukturen, Schnittstellen und Prozesse im Zusammenhang kennen lernen.
Dozentin: Dr. Gisela Nagel
Veranstalter: HÜF-NRW
Ort: Hagen
Zeit: 9./10. September 2015

Allgemeines Verwaltungshandeln

Trotz Hochschul- und Finanzautonomie, die staatlichen Hochschulen in NRW sind nach wie vor Körperschaften des öffentlichen Rechts und agieren dementsprechend überwiegend auf der Basis des Verwaltungsrechts.
Das zweitägige Seminar
„Allgemeines Verwaltungshandeln“
zeigt den Teilnehmern und Teilnehmerinnen, in welchem Rahmen sie sich als Beschäftigte der öffentlich-rechtlichen Verwaltung/Hochschule bewegen und welche rechtlichen Voraussetzungen für ihr Handeln in einer (Hochschul-)Verwaltung zu beachten sind.
Dozentin: Dr. Gisela Nagel
Veranstalter: HÜF-NRW
Ort: Hagen
Zeit: 18./19. März 2015